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Schwarzwaldverein Ortsgruppe Neubulach e.V.


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Sonntag, 20. September 2015


Wanderung auf dem Ortenauer Weinpfad


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Eintrag im Wanderbuch von Karin und Johannes Jüngert
Mit 40 Wanderfreunden hatten wir am 25.9.2015 eine sehr schöne Tageswanderung entlang des Ortenauer Weinpfads. Nachdem das Wetter am Morgen noch recht trüb und regnerisch war, klarte der Himmel dann doch recht schnell auf. Die sehr abwechslungsreiche Wanderung führte von Lauf zunächst durch Weinberge bis nach Sasbachwalden. Ein Höhepunkt waren sicherlich die Gaishöllwasserfälle. Hier hat der Wildbach in eindrucksvoller Natur im Lauf der Jahrhunderte unzählige Findlinge frei gelegt.

Auf steilen Pfaden ging es über 13 Brücken bergauf, begleitet von dem ständigen Rauschen des Wildbachs. Die Mittagspause an der sehenswerten Wassermühle hoch über Sasbachwalden hatten wir uns dann auch redlich verdient. Der weitere Weg eröffnete immer wieder grandiose Ausblicke auf die sehr schöne Landschaft und über die Rheinebene bis zu den Vogesen.

Frau Dagmar Doll, Besitzerin des Weinhofs Doll, nahm uns dann in Kappelrodeck in Empfang. Unter ihrer Führung wurden uns auf dem Kappelrodecker Weinlehrpfad sehr interessante Einblicke über den Weinbau vermittelt. Ein weiterer Höhepunkt und Abschluss eines gelungenen Wandertags war die Einkehr auf dem Weinhof Doll mit den traditionellen Dinnede und Weinprobe. Wie man sieht, hatte auch die Tochter des Hauses ihren Spaß mit uns.
Bei bester Stimmung kamen wir dann nach einem gelungenen Wandertag gegen 20:30 Uhr wieder in Neubulach an.

Besonders erfreulich war, dass wir wieder einige neue Gäste begrüßen konnten.



Donnerstag bis Sonntag,
3. bis 6. September
2015


Wandertage in den Sextener Dolomiten

Ein Bericht von Erwin Armbruster

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Wenn Manfred Glinka eine mehrtägige Ausfahrt organisiert, wissen die Mitglieder des Schwarzwaldvereins Neubulach, dass es sich lohnt daran teilzunehmen. So war es auch am ersten Septemberwochenende bei der viertägigen Wanderfahrt nach Südtirol. Insgesamt 52 Wanderer traten die Reise an, womit Manfred Glinka wohl eine Grenze erreicht hat, die nicht mehr zu toppen sein wird. Allein schon die Quartiersuche, verbunden mit einem akzeptablen Preis, war eine organisatorische Meisterleistung.

Die Wetteraussichten waren alles andere als gut und so wusste man nicht, ob das Wanderprogramm wie vorgesehen durchgeführt werden könnte.

Nach der Anreise am Donnerstag stand nur eine kleine Wanderung von rund zwei Stunden zum Einlaufen an. Dabei wurden wie am folgenden Tag zwei Gruppen gebildet, geführt von Manfred und Doris Glinka, so dass kein Teilnehmer überfordert werden musste. Die Wanderung führte durch das Seikofel-Nemes Biotop, am Schwarzsee vorbei und nach einer Stunde hinab zum Sextner Bach mit Ausblicken zum Sextner Hauptkamm. Das Ziel war die Talstation der Seilbahn zum Helm. Und bereits bei dieser Tour wurden zeitweise die Regenschirme ausgepackt.

Für die beiden nächsten Tage wurden von Manfred Glinka für die langsameren Wanderer jeweils einheimische Wanderführer verpflichtet, während er die sportlichen Wanderer auf den Touren begleiten wollte. Am Freitag waren zwei Touren zur Plätzwiese und auf den Strudelkopf auf 2307 Meter vorgesehen. Vor der Abfahrt am Hotel wies die einheimische Wanderführerin darauf hin, dass das Wetter dort oben schon sehr schlecht ist, während im Bereich der Drei Zinnen noch gutes Wetter herrschte. So entschied man kurzfristig, den für Samstag vorgesehenen Höhepunkt der Wanderreise vorzuziehen. Dies erwies sich als eine kluge Entscheidung, denn nur von einem kurzen Regenschauer unterbrochen, erlebten die Teilnehmer auch viel Sonnenschein und so wurden herrliche Wanderungen absolviert. Die Gruppen starteten gemeinsam an der Auronzo-Hütte relativ eben zum Rifugio-Lavaredo direkt unter den Südwänden der Zinnen, wobei die Zinnenspitzen doch von Wolken umhüllt waren.

Über den Patternsattel (2530 m) kamen die Wanderer erstmals zum überwältigenden Blick auf die Nordwände der Zinnen und zur Dreizinnen-Hütte. Hier trennten sich dann die Wandergruppen. Die langsameren Wanderer begaben sich mit ihrer Wanderführerin auf die Umrundung der Drei Zinnen. Die sportliche Gruppe ging mit Manfred Glinka zunächst bergab bis oberhalb der Bödenseen. Weiter ging es unter den Ostwänden des Paternkofels zum Büllelejoch. Auf 2522 Metern wurde nach 40-minütigem, steilem Anstieg der Sattel erstiegen. Nach wenigen Minuten wurde dann die Büllelejoch-Hütte erreicht. Hier wurde bei bis dahin viel Sonnenschein die Mittagsrast eingelegt. Als die Gruppe sich nach der Pause in Richtung Obernbacherjoch aufmachte, fing es auch pünktlich an zu regnen. Allerdings hielt der Regen nicht sehr lange an und die Sonne kam wieder durch die Wolken hindurch. Vorbei am kleinen Lago Cengia wurde über den Paternsattel der Blick wieder frei auf die Drei Zinnen. Über die Lavaredo-Hütte wurde der Ausgangspunkt erreicht. Es war eine Wanderung mit vielen grandiosen Ausblicken. Allerdings wer es auch eine schweißtreibende Tour, wobei manch einer mit der dünnen Höhenluft zu kämpfen hatte.

Dass die Entscheidung für die vorgezogene Zinnentour richtig war, zeigte sich am nächsten Morgen. Das Wetter machte zu und so entschied man sich, nach Bruneck zu fahren. Dort wurde im Schloss das Reinhold-Messner-Museum besucht. Anschließend fuhr man noch zum Pragser Wildsee, den man in rund 90 Minuten bei stärker werdendem Regen überwiegend mit Schirmen umwanderte.

Im Landhotel “Gratschwirt“ in Toblach, in dem die Wanderer hervorragend bewirtet wurden, ließ die Gruppe den letzten Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Dabei bedankte sich die Vorsitzende Sabine Hettich bei Doris und Manfred Glinka für ihren großen Einsatz in der Vorbereitung und der Durchführung der Wanderfahrt. Sie bekamen als Dankeschön von der Gruppe ein Paar alte, gefüllte Wanderstiefel überreicht. Auf der Heimfahrt am Sonntag konnte man dann nochmals das Bergpanorama genießen. Sicher werden die Eindrücke bei den Wanderern noch lange in positiver Erinnerung bleiben.

Mittwoch, 15. April 2015

Seniorenwanderung

Von Birkenfeld zur Grenzsägmühle

Ein Bericht von Renate Grünauer

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Mit 37 Teilnehmern startete unser Bus um 13 Uhr vor der Mathildenschule in Richtung Birkenfeld. Neben der Wanderstrecke standen die Kirschbäume dank der vorausgegangenen warmen Tage in voller Blüte. Entlang des gut ausgebauten Höhenweges ging es auf Wirtschafts- und Asphaltwegen durch das Gräfenhausener Kirschblütental in Richtung Keltern-Nieblingen. Nach ca. sechs Kilometern Wegstrecke erreichten wir unser Tagesziel direkt an der Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg.
Die Niebelsbacher Grenzsägmühle, gebaut in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Sägewerk, wandelte sich im Laufe seiner wechselvollen Geschichte zur Säge mit angrenzender Ausflugsgaststätte und großem Biergarten. Schon viele bedeutende Persönlichkeiten haben in der Vergangenheit das Lokal besucht. Das sehr gute Wanderwetter trug dazu bei, dass wir den Nachmittag bei großartiger Beteiligung in geselliger Runde genießen konnten.
Die Wanderführer waren: Renate und Peter Grünauer

 Sonntag, 12. April 2015

Wanderung auf dem Genießerpfad Calw-Zavelstein

Eintrag im Wanderbuch von Sabine Hettich

28 Wanderfreudige machten sich am späten Vormittag am Wanderheim in Zavelstein auf, den 13 km langen Premium-Rundwanderweg zu erkunden:

Wanderheim Zavelstein – Stubenfelsen – Rötelbachtal – Wölflesbrunnen und Wildgehege Wimberg – Stadtgarten Calw – Gimpelstein – Schafott – Speßhardt – und zurück zum Ausgangspunkt am Wanderheim Zavelstein.

Eine zweite Gruppe mit 8 Teilnehmern machte sich nachmittags zu einer verkürzten Variante auf. Auf abwechslungsreichen Wasser-, Wald- und Wiesenpfaden konnten wir bei gutem Wetter gemeinsam entdecken, wie die Natur endlich aus ihrem Winterschlaf erwacht.

Am Ausgang vom Rötelbachtal trafen die beiden Gruppen aufeinander und wanderten die letzte Etappe über Speßhardt gemeinsam zurück zur wohlverdienten Schlusseinkehr im Wanderheim Zavelstein.

Samstag, 7. Februar 2015

Hauptversammlung der Ortsgruppe Neubulach

Ein Bericht von Erwin Armbruster
Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins von Emotionen geprägt
 - Dr. Peter Wieland gibt nach 30 Jahren sein Amt als 1. Vorsitzender ab -

Die Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins, Ortsgruppe Neubulach im Gasthaus Sonne in Oberhaugstett waren:

·       Antrag auf Beitragsanpassung
·       Ehrung langjähriger Mitglieder
·       Verabschiedung des 1. Vorsitzenden Dr. Peter Wieland nach 30-jähriger Vereinsführung
·       Neuwahlen

Auf Grund dieser wichtigen Themen war die Versammlung sehr gut besucht. Die Mitglieder zeigten somit ihre große Verbundenheit mit dem Verein. Erster ausgiebig diskutierter Programmpunkt war der Vorschlag des Hauptvorstandes in Freiburg über die nicht unerhebliche Erhöhung der Beitragsanteile ab dem Jahr 2016. Der Vorschlag wird der Delegiertenversammlung im Juni 2015 in Gengenbach zur Abstimmung vorgelegt, um damit eine Erhöhung der Beitragsanteile um 30 - 35 % zu erreichen. Im Einzelnen wären demnach folgende Beiträge an den Hauptverein abzuführen:

Einzelmitgliedschaft          Erhöhung von 13,50 € auf 18,50 €
Familienmitgliedschaft       Erhöhung von 18,50 € auf 24,- €
Jugendliche                      Erhöhung von   6,10 € auf   9,- €

Insbesondere unser 2. Vorsitzender Manfred Glinka zeigte bei seinen Ausführungen die Notwendigkeit der Erhöhung durch den Hauptverein auf. Bedingt durch einen allgemeinen Rückgang der Mitgliederzahlen sind die Beitragsanteile etwas eingebrochen. Darüber hinaus entstehen für den Hauptverein durch notwendige Neueinstellungen von Mitarbeitern deutlich gestiegene Personalkosten. Die Pflege des Internetauftritts, Unterstützung der Ortsvereine, Ausbildung der Wanderführer und sonstigen Mitarbeiter und Erhaltung der Wanderwege bedingen weitere Ausgaben. Manfred Glinka warb deshalb um die erforderliche Beitragserhöhung der Ortsgruppe. Die Ortsgruppe Neubulach plant deshalb folgende sehr moderate Beitragsanpassung:

Einzelmitglieder                                              von 18,- € auf  25,- €
Familienmitglieder mit Kindern bis 18 Jahre       von 25,- € auf  32,- €
Jugendliche Einzelmitglieder                            von   8,- € auf 12,- €

Nach einer längeren Diskussionsrunde, bei der sehr viel Verständnis für den Antrag aufgebracht wurde, kam es zur Abstimmung. Mit sehr großer Mehrheit wurde der Beitragserhöhung zugestimmt.

Bei den Ehrungen hatte der 1. Vorsitzende Dr. Peter Wieland die Freude, langjährigen Mitgliedern Dank zu sagen für ihre Treue zum Verein.

60 Jahre Mitglied sind
Herr Helmut Schwarz aus Neubulach
Frau Ingelore Schwenker aus Neubulach

50 Jahre Mitglied sind
Frau Helga Fischer aus Kornwestheim
Herr Manfred Gabel aus Nagold
Frau Hildesuse Kuppetz aus Neubulach
Herr Werner Martini aus Neubulach

40 Jahre Mitglied sind
Frau Heidi Gaiser-Damaschke aus Liebelsberg
Frau Sigrun Glinka aus Immendingen
Herr Peter Grünauer aus Oberhaugstett
Herr Helmut Reutter aus Neubulach
Herr Richard Schöck aus Neubulach
Frau Sieglinde Schöck aus Neubulach
Herr Jochen Wieland aus Wildberg

Dr. Wieland dankte allen Geehrten für ihre Vereinstreue und konnte ihnen ein Präsent überreichen.

Emotionaler Höhepunkt war anschließend die Ehrung und Verabschiedung von Dr. Wieland aus dem Amt des 1. Vorsitzenden. Dr. Wieland hatte schon vorher auf die Höhepunkte während seiner Amtszeit hingewiesen.
Dies waren:
·  1988 das 75-jährige Jubiläum
·  1994 Erwerb der Gulaschkanone aus NVA-Beständen
·  1997 Aufbau einer Seniorengruppe durch Herbert Rentschler
·   Erstellung einer Satzung und Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Calw
·   
Sommer 1998 bis Ende 1999 Renovierung des Hauptgebäudes der Lochsäge mit etwa 1400 Arbeitsstunden durch ca.
    15 Vereinsmitglieder
·   2007 Renovierung des Anbaus der Lochsägemühle (neue Dachdeckung, neue Fenster, neuer Anstrich). Von der
    Vereinskasse  mit 7.000 € für Fremdleistungen unterstützt.
·   2012 Bau des neuen Wasserrades im Ziegelbach durch die Stadt Neubulach
·   2013 das 100-jährige Vereinsjubiläum
 
Er fügte dann hinzu:

"Es sind jetzt bereits 30 Jahre her, dass ich dieses Amt als 46-Jähriger von meinem Vorgänger Manfred Glinka übernommen habe. Nun ist die Zeit gekommen, den Vorsitz des Schwarzwaldvereins in jüngere Hände zu geben. In diesen 30 Jahren hat sich viel verändert und jüngere Mitglieder gehen selbstverständlicher und professioneller mit den neuen Medien wie PC, Smartphone und Tablet um, was die Vereinsarbeit sehr erleichtert.
Die vergangenen 30 Jahre waren für mich eine unglaublich schöne Zeit mit Kameradschaft, problemloser Zusammenarbeit im Ausschuss und herrlichen Wanderungen sowie mit intakten Finanzen und Mitgliedern, die sich nicht scheuen, Verantwortung im Ehrenamt zu übernehmen."
 
Dem 2. Vorsitzenden und ewigen Wegbegleiter Manfred Glinka war es im Anschluss vorbehalten, die Laudatio zu Ehren von Dr. Peter Wieland zu halten. Diese im Wortlaut:
 
"Verehrte Mitglieder, sehr geehrte Gäste, sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Schupp, lieber Peter, liebe Heide,

30 Jahre 1. Vorsitzender - eine gewaltig lange Ära geht heute zu Ende, zusammen sind dies 57 Jahre Führung durch unsere nunmehr 101-jährige Vereinsgeschichte durch Deinen Vater, unseren Vorsitzenden Dr. Hugo Wieland von 1949 bis 1976 und durch Dich, Peter, von 1985 bis heute.
Unser Schwarzwaldverein hat von dieser Ära Dr. Wieland in vielfältiger Weise profitiert und steht heute mit einem stabilen Mitgliederstand auf einer gesunden und auch zukunftsorientierten Basis. Mit beispielhaftem Engagement bist Du immer vorausgegangen und hast Dich nie vor neuen Ideen und auch zukunftsorientierten Einflüssen verschlossen. Der Vielseitigkeit und dem Wandel der Zeit nicht unkritisch gegenüber, doch immer auch das Vorteilhafte dabei zu sehen und oft auch zu nützen, das hast Du all die Jahre hindurch vorgelebt. Ideen aus dem Ausschuss begrüßt, unterstützt, bei der Umsetzung mitgestaltet und über das gemeinsam Erreichte an der Freude und der Zufriedenheit unserer Mitglieder teilgenommen. In Deinem Rückblick hast Du das Wesentliche dieser 30 Jahre Arbeit für uns erwähnt, es gäbe sicher noch sehr vieles anzufügen. Wahrlich eine höchst respektable und anerkennungswürdige Leistung für  das Gemeinwohl anderer Menschen, besonders für uns Schwarzwaldvereinler.
Lieber Peter, wir alle sind Dir zu größtem Dank verpflichtet, Du hinterlässt keine Baustelle, vielmehr ein wohlbestelltes Vereinshaus. Wir alle möchten, dass dies künftig so bleibt und wir gemeinsam Antworten finden, die dem Wandel der Zeit Rechnung tragen. Auch wissen wir, dass Du mit viel Herzblut unseren Verein geführt hast und allen Mitgliedern stark verbunden bist und hoffentlich bleibst. Es werden in Zukunft auch weiterhin noch viele Aufgaben auf dich warten.
Ich habe nun die ehrenvolle Aufgabe, einen förmlichen Antrag an die heutige Mitgliederversammlung zu stellen. Der Ausschuss hat beschlossen, folgenden Antrag in der heutigen Hauptversammlung den Mitgliedern zur Abstimmung vorzutragen:

Auf Grund seiner außerordentlichen Verdienste in 30-jähriger Tätigkeit als 1.Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Ortsgruppe Neubulach möge die Mitgliederversammlung darüber abstimmen, Herrn Dr. Peter Wieland zum Ehrenvorsitzenden der Ortsgruppe Neubulach zu ernennen.

Liebe Heide, nicht weniger großer Dank gebührt Dir, die Du ebenfalls über 30 Jahre Deinem Mann den Rücken frei gehalten hast und sehr, sehr oft in diesen Jahren auf ihn verzichten musstest. Dies ist keine Selbstverständlichkeit über eine so lange Zeit und zeugt auch von der Verbundenheit zu unserem Schwarzwaldverein. Bleibe uns auch künftig stets so wohl gesonnen wie bisher. Mir bleibt neben einem nochmaligen großen Danke an Euch beide, liebe Heide, lieber Peter, als kleine Anerkennung für ein riesengroßes Engagement in den vergangenen 30 Jahren, Geschenke zur baldigen Nutzung und auch zur Erinnerung überreichen zu dürfen. Vielen Dank."

Die Abstimmung brachte dann das einstimmige Ergebnis, Dr. Peter Wieland zum Ehrenvorsitzenden des Schwarzwaldvereins Ortsgruppe Neubulach zu ernennen. Mit nicht enden wollenden, stehenden Ovationen wurde Dr. Peter Wieland für seinen Einsatz über 30 Jahre gedankt. Seine Vorstandskollegen überreichten ihm als Dank noch einen Gutschein für eine Studienreise, sowie einen Blumenstrauss für seine Frau.
Die nachfolgenden Neuwahlen wurden nach den Grußworten von unserer Bürgermeisterin, Frau Petra Schupp, souverän geleitet. Vorab erklärte Frau Schupp, als Mitglied Nummer 270 in den Verein einzutreten.
Für den Vorsitz und Nachfolge von Dr. Wieland kandidierte Frau Sabine Hettich. Sie wurde von der Versammlung einstimmig in das Amt der 1. Vorsitzenden gewählt. Somit steht erstmals eine Frau an der Vereinsspitze. Ansonsten blieb fast alles beim Alten. Lediglich Hermann Majer wollte sein Amt im Ausschuss in jüngere Hände geben. Für ihn rückte mit Conny Jakobi ein engagiertes Mitglied nach. Frau Sabine Hettich bat die Mitglieder nach der Wahl, sie genauso gut zu unterstützen, wie in all den Jahren zuvor den bisherigen ersten Vorsitzenden. Nur gemeinsam, sagte sie, können die Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden. Mit dieser Bitte ging dann eine lange in Erinnerung bleibende Hauptversammlung zu Ende.

Die genaue Zusammensetzung der neuen Vorstandschaft kann hier eingesehen werden.

Sonntag, 1. Februar 2015

Schneeschuh-Wanderung auf dem Kniebis

Ein Bericht mit Bildern von Erwin Armbruster

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Die Organisatoren des Schwarzwaldvereins hatten sich nach den starken Schneefällen ab 30. Januar kurzfristig entschieden, die im Wanderplan angekündigte Schneeschuh-Wanderung anzubieten.
So starteten wir nach nur zwei Tagen Vorlaufzeit mit 22 Teilnehmern in Richtung Kniebis. Dort erwartete uns eine Winterlandschaft wie im Bilderbuch. Tief verschneite Wälder, die Bäume voll behangen mit großen Pulverschneemengen. Das einzige, was fehlte, war noch etwas Sonnenschein. Aber auch der immer stärker werdende Schneefall hatte seinen Reiz.

Kurz vor Mittag begaben wir uns vom Touristikzentrum aus auf den Weg rund um den Kniebis. Der größte Teil der Teilnehmer hatte noch nie Schneeschuhe an den Füßen und so war manch einer gespannt, wie sich das Laufen mit den unbekannten Schuhen im tiefen Schnee anlassen wird. 
Aber vorne hatten die Wanderer mit Siegfried Luz und Bernhard Schöttle zwei unermüdliche Spurenzieher, die es den nachfolgenden Mitwanderern etwas erleichterten, durch den sehr tiefen Schnee zu kommen. Ein heißer Tee oder das eine oder andere kleine Aufwärmerle durfte bei der Kälte während der Pausen nicht fehlen. Die Stimmung in der Truppe war grandios und so vergingen die knapp 3 Stunden wie im Fluge. Auch als gegen Ende der Tour der Schneefall mit starkem Wind immer kräftiger wurde, tat dies der Stimmung in der Truppe keinen Abbruch. Alle waren sich einig, diese Veranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen.

Zum Abschluss wurde noch eine Rast im Brauhaus in Freudenstadt eingelegt, wobei man sich das wohlverdiente Essen schmecken lassen konnte, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.

Schneeschuhwanderung 1. Februar 2015



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