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Schwarzwaldverein Ortsgruppe Neubulach e.V.


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Sonntag bis Mittwoch,
5. bis 8. November 2017

Reise ins Spielzeug- und Kulturland Mitteldeutschlands

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Bericht von den Reiseleitern Renate und Peter Grünauer
Diese Reise wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Reisebüro Volz aus Calw-Hirsau durchgeführt.

Am ersten Tag besichtigten wir in Coburg (Oberfranken) die Veste und anschließend das umfangreiche Museum der Puppendesignerin Carin Lossnitzer. Diese Künstlerin hat selbst viele Charakterpuppen modelliert. Durch ihre Sammelleidenschaft konnte die Entwicklung der Puppen bis heute nachvollzogen werden.

Am zweiten Tag erfolgte die Weiterreise nach Rauenstein (Thüringen) zu der weltbekannten Puppenfabrik „Schildkröt“. Dort werden weiterhin u.a. Original Schildkröt-Replika-Puppen „Made in Germany“ komplett hergestellt. Auch viele Puppenkünstlerinnen lassen ihre Modelle dort aus hochwertigen Materialien fertigen. Im großen Ausstellungsraum konnten wir die dort gefertigten Puppen bewundern. Vom fachkundigen Personal wurden auch einige mitgebrachte und beschädigte Puppen begutachtet und zur Reparatur abgegeben. Diese werden ausschließlich in Rauenstein durchgeführt. Einige der ausgestellten Puppen fanden auch eine „neue Heimat“ im Schwarzwald.

Ebenfalls in Rauenstein gibt es im „Neuen Schloss“ eine sehr bekannte und beliebte Porzellanausstellung der dort früher ansässigen Porzellanwarenfabriken. Im Obergeschoss befindet sich außerdem das Museum der Fa. „Schildkröt“.

Nächste Station war die nahegelegene Farbglashütte Lauscha (die Geburtsstätte der Christbaumglaskugeln und des „Thüringer Kunstglashandwerks) mit einer Führung durch die gesamte Produktion. Danach erfolgte die Fahrt ins Hotel nach Bad Kösen (Saale Unstrut).
Am dritten Tag war eine Führung  im „Romanischen Haus“  in Bad Kösen angesagt. Dort befindet sich die einzigartige Ausstellung der weltbekannten Puppengestalterin „Käthe Kruse“.  Sie lebte und wirkte hier von 1912 bis 1950.
In dieser Ausstellung, „Die Puppenwelt der Käthe Kruse“, ist von kleinen Puppenstubenfiguren bis zur Schaufensterpuppe alles vertreten, was in Bad Kösen damals hergestellt wurde.

Weiter ging  die Fahrt ins nahegelegene Freyburg (Saale-Unstrut), wo die Kellerei „Rotkäppchen“ uns zu einer einzigartigen Führung und Sektverkostung erwartete. Im Zentrum der Kellerei bestaunte die Gruppe das 120.000-Liter-Weinfass aus dem Jahr 1856.

Danach besuchten wir Naumburg. Die anschließende Domführung mit der Figur der „Uta“, schönste Frau des Mittelalters, im Naumburger Dom schloss sich an.
Am Abend konnte die Innenstadt in eigener Regie erkundet werden.
Am vierten Tag erfolgte noch ein Besuch in der nahegelegenen Ausstellung „Bad Kösener Plüschtiere“.
Hier wurden von den Mitreisenden einige Plüschtiere erworben und  in den Schwarzwald „entführt“.
Die letzte Station unserer Reise war Zeitz (Sachsen-Anhalt), die Dom- und Residenzstadt an der Weißen Elster. Dort im Schloss Moritzburg befindet sich ein Kinder- und Puppenwagenmuseum der Firma „ZEKIWA“.  Es ist die größte Ausstellung dieser Art. Zeitweise wurden damals von der Firma „ZEKIWA“ bis zu 450 000 Kinderwagen pro Jahr gefertigt, die auch ins „westliche Ausland“ (BRD) und weltweit exportiert wurden.

Am späten Nachmittag  erfolgte die Rückreise nach Neubulach.

Freitag bis Sonntag,
1. bis 3. September 2017


3-tägige Radausfahrt
von Neubulach ins Zabergäu und zurück

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 Bericht von Erwin Armbruster
Manfred Glinka hatte die Idee und zeigte sich auch verantwortlich für die Ausschreibung und die Organisation einer Radrundfahrt mit Start und Ziel in Neubulach. Unterstützt wurde er dabei von Siegried Luz, der nach Rücksprache mit Glinka für die Tourenführung verantwortlich war. Und so konnten sich 37 Radler des Schwarzwaldvereins Neubulach über wunderschöne und abwechslungsreiche Touren freuen. Für den Gepäcktransport wurde Heinrich Reutter gewonnen, der die Gepäckstücke vom Startpunkt Mathildenschule im PKW – Anhänger zum Quartier Hotel Seegasthof nach Zaberfeld und zurück brachte.

Und auch der Wettergott hatte ein Einsehen. Trotz widriger Vorhersagen und einigen Regenwolken am Himmel spielte das Wetter mit. Am ersten Tag ging es durch das Nagoldtal über Bad Liebenzell und das Monbachtal bis nach Pforzheim. Bei unerwartetem Sonnenschein zeigte sich das landschaftlich sehr reizvolle Nagoldtal von seiner schönsten Seite. Wunderbare Eindrücke begleiteten die 37 Radler auf ihrer Tour.  In Pforzheim ging es dann auf den Enztalradweg bis zum Enzauenpark. Nach gut 40 Kilometern wurde hier die Mittagsrast eingelegt. Nach der Pause ging es auf schönen Radwegen weiter über Eutingen, Niefern  und Enzberg bis nach Mühlacker. Gegen Ende der Tour, als es in die Weinberge ging, wurde die Streckenführung noch etwas sportlicher, musste dabei doch noch der ein - oder andere Anstieg bewältigt werden. Oberhalb des Stausees Ehmetsklinge hatten die Radler dann einen ersten Bick auf das Quartier Seegasthof in Zaberfeld. Nach knapp 80 Kilometern wurde dieses erreicht.

Am Samstag wurde eine kleinere Runde von 56 Kilometern geradelt. Allerdings waren dabei in den Weinbergen der Region einige Steigungen und auch Abfahrten zu bewältigen. Zunächst wurde die Ortsmitte von Paffenhofen angesteuert.
Dort wie in den anderen Ortschaften hinterließ die große Radlergruppe Eindruck bei den Fußgängern. Aussagen wie "wieviele kommen da denn noch?" - "das hört ja gar nicht mehr auf!" - "da ist ja das ganze Dorf unterwegs!" - machten dabei die Runde. Talaufwärts am Kirschenhof vorbei ging es weiter Richtung Stockheim. Über einen Waldweg zu den Drei Eichen radelte man oberhalb der Weinberge von Neipperg zum Aussichtsturm  Heuchelberger Warte. Bei Sonnenschein und herrlicher Fernsicht wurde hier eine Rast eingelegt. Von der gut 20 Meter hohen Plattform des Turms hatte man ein prächtiges Panorama vom Stuttgarter Fernsehturm bis  zum Katzenbuckel im Odenwald. Nach einer kurzen Rast fuhr man weiter über Großgartach nach Schwaigern. Beim Weinfest im Wengertstüble Florian Müller wurde die Mittagsrast eingelegt. Bei gutem Essen schmeckte der Wein und so wurde die Rast etwas länger als geplant. Über Stetten am Heuchelberg, Niederhofen und Kleingertach ging es zurück nach Zaberfeld.

Die Rückfahrt  nach Neubulach wurde am Sonntag nochmals zu einem sportlichen Event. Auf den 82 Kilometern mussten insgesamt 1093 Höhenmeter bewältigt werden. Zunächst führte Siegfried Luz seine Radler, überwiegend auf schönen Radwegen, über Bernhardsweiher nach Knittlingen. Nach dem Aalkistensee wurden Ölbronn und Dürrn erreicht. Von Göbrichen über den Katharinentaler Hof war es nicht mehr weit bis zum Biergarten im Enzauenpark, wo zum zweiten Mal die Mittagsrast eingelegt wurde. Von hier aus ging es dann über den Enztal – und Nagoldtalradweg zurück nach Neubulach. Kurz vor Bad Liebenzell kam es zu einem kurzen Regenschauer, dies tat der guten Stimmung in der Gruppe aber keinen Abbruch. Die letzte große Herausforderung nach gut 210 Kilometern an drei Tagen war dann der Aufstieg über den Radweg von Station Teinach hinauf nach Neubulach. Danach ließen die Radler bei einem guten Essen im Gasthaus Löwen in Oberhaugstett die drei Radeltage ausklingen.


Sonntag, 23. Juli 2017


Tagestour ins Hegau - gemeinsam mit den Senioren


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Bericht von Sabine Hettich

Pünktlich um 8 Uhr starteten wir an der Mathildenschule zu unserer gemeinsamen Tour mit den Senioren ins Hegau.  Über die A 81 fuhren wir entspannt durch einen Wolken-Sonne-Regen-Mix nach Engen-Anselfingen, unserem Startpunkt des heutigen Tages. Der Wettergott war uns gnädig, es blieb den Rest des Tages trocken und gegen Nachmittag lachte uns sogar wieder die Sonne entgegen.

Der größere Teil der Gruppe ging es gemütlich an und wanderte ein kurzes Stück, mit herrlicher Aussicht ins Hegau, auf dem Fernwanderweg nach Engen. Ein Abstecher ins Oldtimer- und Fahrzeug-Museum ließ so manch einen in alten Erinnerungen schwelgen, bevor es dann den Berg hinauf Richtung Altstadt ging. Auf der Freilichtbühne hinter dem Rathaus begann dann unsere 2-stündige Zeitreise:

Die Bademagd Magdalena führte uns durch die Gassen von Engen im Jahr 1440. Ein amüsanter Rundgang durch die historische Stadt und deren Lebensweise. Mit viel Witz und Sachverstand und mit Unterstützung aus unseren Reihen durch Gevatter Fritz, Gevatter Rolf und vielen mehr, führte sie uns durch das mittelalterliche Medizinalwesen. Sie streifte die Welt von „Bader“ und „Beginen“, „Medikus“, „Chirurgus“ und „Appentheker“. Darüber hinaus brachte sie  ihren Unmut über die neue Herrschaft der Grafen von Lupfen und den Querelen der selbigen mit den ehemaligen Herren von Hewen, nebst dem über der Stadt verhängtem Kirchenbann, zum Ausdruck. Am Ende des Spaziergangs ließ Magdalena unter den Arkaden hinterm Rathaus den roten Wein fließen und reichte kleine Speisen und Lustbarkeiten.

Die sportlichen Wanderer unserer Gruppe hatten es nicht so bequem wie wir: Gleich zu Beginn ihrer 8 km langen Rundtour „Hewensteig“ ging es, vorbei an der Almenhütte und Weggabelung „Gedenkkreuz“, mächtig den Berg hinauf.
Galt es doch einen Anstieg von 300 m bis zur Ruine und zur Aussichtsplattform zu überwinden. Zur Belohnung lud oben am Gipfel ein schöner Rastplatz mit Tischen und Bänken zu einer gemütlichen, wohlverdienten Mittagsrast ein. Selbstverständlich wurden auch noch die wenigen Meter zur Aussichtsplattform erklommen, um die herrliche Aussicht über das gesamte Hegau und zum Bodensee genießen zu können. Den Blick bis ganz zu den Alpen konnte man wegen fehlender Fernsicht leider nur schemenhaft wahrnehmen. Danach ging es ein kurzes Stück denselben Weg wieder hinunter zur Weggabelung. Ab dort über einen Pfad steil bergab zum Wegkreuz „Bartellen“. Abwechselnd durch Wald, Wiesen und Felder und mit Blick zum gegenüberliegenden Berg Hohenstoffel führte der Weg über „Lindenstüble“ und „Wasserschutzgebiet“ weiter bergab bis zum Parkplatz Almenhütte. Dann ging es ebenfalls auf dem Fernwanderweg weiter nach Engen. Nach einem kurzen Stopp im Oldtimer-Museum traf die Wandergruppe gerade rechtzeitig in der historischen Altstadt ein und konnte so auch an der Verkostung durch die Bademagd teilnehmen.

Mit einem Besuch im Cafe und einer Führung durch das Sudhaus der OG Engen endete unser Nachmittag in dieser denkmalgeschützten Altstadt - mit ihrem südländischen Flair inmitten schiefer Häuser, buckliger Gassen und gemütlicher Plätze.

Weiter ging es dann zur Schlusseinkehr nach Kirchen-Hausen zum Gasthof Sternen, wo uns unsere, inzwischen in der Nähe wohnenden Mitglieder Siegrun und Gerhard Glinka mit ihrem Besuch überraschten und einen schönen Tag mit uns ausklingen ließen, bevor es dann gegen 18 Uhr wieder Richtung Heimat ging.


Mittwoch, 19. Juli 2017


Seniorenwanderung
Calw-Heumaden und Welsches-Häusle


Bericht von Peter und Renate Grünauer

25 Teilnehmer wanderten vom „Welschen Häusle“ in Calw-Heumaden nach Neuhengstett.

Bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune ging es durch den Wald, wo einige große Bäume Schatten für eine kurze Rast boten.

Die Abschlusseinkehr erfolgte in der Gaststätte „Rote Erde“ im gleichnamigen Wohngebiet von Neuhengstett.

Die Wirtsleute hatten für uns schon im schattigen Garten gedeckt. Ein kurzer Gewitterregen konnte die Stimmung nicht trüben, da wir bestens mit Speisen und Getränken versorgt waren.


8. bis 15. Juli 2017

Autofreie Wanderwoche in Dorf Tirol


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Bericht mit Bildern von Karin und Hans Jüngert
Der Praidler-Hof in Dorf Tirol
Eine Wanderwoche mit 17 Personen in Südtirol, ganz ohne Auto, nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, kann das gut gehen? Oh ja, es kann – und wie! Wir verbrachten eine tolle Woche miteinander und haben jede Minute genossen.

Die Anreise war zwar etwas lang, aber alle Züge waren pünktlich Die Zeit haben wir mit einem opulenten Sektfrühstück im Zug verkürzt. Und natürlich durfte Aperol nicht fehlen – sogar mit Orange und Trinkhalm!

Unser Quartier hatten wir auf dem Praidlerhof, einer netten Pension in traumhaft schöner Lage mit herrlicher Aussicht über den Vinschgau und das Schloss Tirol. Matthias, der Besitzer, begrüßte uns gleich am ersten Abend mit einem Willkommensschnaps und seine Mutter Agnes verwöhnte uns mit gutem Essen und reichlichen Portionen.

Wie gerne sind wir auf der Terasse gesessen und haben uns gut unterhalten oder einfach nur die Aussicht genossen. Höhepunkt war natürlich der Grillabend mit Live Musik. Andreas ist auf der Steirischen Harmonika ein wahrer Künstler. Nachdem unser schwäbisches Temperament geweckt war, haben wir die Party so richtig aufgemischt. Wir haben viel gesungen, getanzt und gelacht – ein unvergesslicher  Abend.


Zum Einstieg machten wir am Sonntag eine sehr schöne Wanderung von Dorf Tirol über den Algunder Waalweg und den Tappeiner Weg nach Meran. Als dann am Nachmittag ein Gewitterschauer kam saßen wir schon im Eiscafe. Bis zur Rückfahrt mit dem Sessellift war der Schauer schon wieder vorbei.

Am Montag nahmen wir dann die erste Etappe des Meraner Höhenwegs in Angriff von Partschins / Seilbahn Gigglberg über die Leiteralm bis zur Seilbahn Hochmuth. Eine sehr schöne rund 15 km lange Wanderung mit herrlicher Aussicht über das Etschtal. Auf schmalen Pfaden mit ständigem Auf und Ab war unsere Kondition schon gefordert. Allerdings haben wir auch ausgiebig die schönen Almhütten besucht.

Erholt haben wir uns nach unserer Rückkehr schnell wieder, denn in Dorf Tirol war Abendshopping mit einem schönen Rahmenprogramm angesagt und da durften wir natürlich nicht fehlen.

Den Dienstag haben wir es dann etwas gemächlicher angehen lassen mit einem Ausflug nach Schenna und einer kurzen Wanderung am Schenner Waalweg. Unseren beiden Gipfelstürmern war dies natürlich zu wenig und sie nutzten den Dienstag, um eben mal die 1600 Höhenmeter zur Mutspitze auf- und abzusteigen.

Am Mittwoch wanderten wir dann die nächste Etappe des Meraner Höhenwegs von Naturns durch die 1000-Stufen Schlucht bis zum Partschinser Wasserfall. Eigentlich „nur“ 12 km, aber die 1000 Stufen waren gefühlt 2000 und am Ende waren wir ganz schön geschafft. Allerdings hat uns diese atemberaubend schöne Schlucht und der herrliche Wasserfall mehr als entschädigt für die Anstrengung.

Eine zweite Gruppe machte eine weitere Waalwegwanderung von Dorf Tirol bis zum Partschinser Wasserfall.

Der Donnerstag war dann wieder ein Ruhetag den jeder für sich plante. Die ganz Unermüdlichen gingen wandern, einige gingen nach Meran oder Dorf Tirol, die Gartenliebhaber besuchten die Gärten von Schloss Trautmannsdorf und es blieb genug Zeit um einige Stunden am Pool auf der faulen Haut zu liegen. Vor allem „Karins Bänkle“ mit der wunderbaren Aussicht über den Vinschgau und auf das Schloss Tirol war ein sehr beliebter Ruheplatz.
 
Für den letzten Tag hatten wir uns die Etappe von der Bergstation Hochmuth bis nach Vernuer vorgenommen, mussten dann jedoch witterungsbedingt etwas abkürzen. Dafür war diese Abkürzung über den Kuenser Waalweg landschaftlich sehr schön und wir konnten die Einkehr im Ungerichtshof in Kuens so richtig genießen.

Wir werden viele wunderschöne Eindrücke mit nach Hause nehmen. Herzlichen Dank an alle Wanderfreunde, die mit uns in Südtirol auf Tour waren!
 
Karin und Hans



Mittwoch, 21. Juni 2017

Senioren wandern auf dem Kniebiser Klostersteig


Bericht von Erwin Armbruster


Klosterruine Kniebis
29 Senioren des Schwarzwaldvereins Neubulach wanderten an diesem Mittwoch auf dem Kniebiser Klostersteig. Bei herrlichem Wetter, warm, aber nicht zu warm, startete der Bus um 13:30 Uhr an der Mathildenschule, die Fahrt ging über Simmersfeld und Freudenstadt auf den Kniebis.

Der Start zur Wanderung auf einem Teilstück des Premiumweges wurde direkt an den Waldrand gelegt, um sofort in die schützende Kühle des Waldes einzutauchen. Die Wanderung erfolgte fast ausschließlich auf schmalen Pfaden, die mit Hackschnitzel weich ausgelegt und somit gut zu gehen waren. Über einen Feuerwehrpfad kamen wir zunächst zu einer Wassertretstelle, bevor es weiter zum einzigen leichten Anstieg hinauf Richtung Skistadion mit der beleuchtbaren Nachtloipe ging. Dabei konnten auch die Lanzen der Beschneiungsanlage angesehen werden. Weiter auf schönen Pfaden wurde dann eine Straße überquert und nach einem kurzen Stück wurde ein besonders interessantes Teilstück erreicht. Ein Kniebiser Bürger hat hier vor 10 bis 15 Jahren eine sensationelle Entdeckung gemacht. Mitten im Wald hat er alte Fahrspuren entdeckt. Tief im Sandstein eingegraben konnte er einige Meter weit  tiefe Fahrrinnen freilegen. Diese Spuren, weitere wurde später auch auf dem Westweg von der Alexanderschanze Richtung Glaswaldsee entdeckt, zeugen vom alten Handelsweg ab Straßburg über die Schwarzwaldhöhen bis nach Rottenburg.

Wenn man auf einer Landkarte ein Lineal von Straßburg nach Rottenburg legt, wird klar ersichtlich, dass der Kniebis auf einer direkten Linie über den Schwarzwald zwischen diesen Städten liegt. Geschichtlich dürften diese Fahrspuren bis ins 13. Jahrhundert zurückzuführen sein. Nach der Überquerung der Bundesstraße wanderten wir weiter in Richtung Grenzweg. Der Grenzweg zeigt die alte Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg. Auf diesem Weg ging es in einer schönen Heidelandschaft, besonders im September während der Blüte des Heidekrauts sehenswert, zum Grenzportal und dann weiter entlang der Bundesstraße in Richtung Klosterruine. Über eine Fußgängerbrücke wurde die Bundesstraße überquert und es erfolgte ein kurzer,  steiler Abstieg zur Klosterruine. Neben der Ruine konnte noch auf die Friedensglocke, die anlässlich des Anschlags auf das World Trade Center in New York im Jahr 2001 erstellt wurde, hingewiesen werden. Die Wanderung hat bei den Teilnehmern viele schöne Eindrücke hinterlassen, so dass der allgemeine Wunsch zum Ausdruck kam, wieder einmal in der Region um den Kniebis eine weitere Wanderung anzubieten. Organisator Herbert Renschtler und Wanderführer Erwin Armbruster werden diesem Ansinnen sicher Rechnung tragen und vielleicht schon im nächsten Jahr eine weitere Wanderung anbieten.

Den Wandertag ließen wir auf der Sonnenterrasse des Cafe Günter bei gutem Kuchen zum Kaffee oder einem schmackhaften Vesper ausklingen.

Samstag, 22. April 2017

Tageswanderung Durbacher Weinpanorama


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Bericht von Karin und Hans Jüngert

Etwas unüblich hatten wir die Wanderung auf dem Genießerpfad und Premiumwanderweg „Durbacher Weinpanorama“ auf einen Samstag gelegt, aber dennoch war mit 44 Teilnehmern eine große Gruppe zusammen gekommen. Die sehr schöne Wanderung führte uns zunächst rund um Durbach auf abwechslungsreichen Wegen durch Weinberge und Wälder. Viele Aussichtspunkte luden zum Verweilen ein und natürlich haben wir auch eine ausgiebige Pause auf Schloss Staufenberg eingelegt. Das Wetter war zwar bewölkt und kühl, aber trocken, und die Regenschirme konnten in den Rucksäcken bleiben.
Unseren Abschluss machten wir dann auf dem Weingut Alfred Huber bei Durbacher Wein und Vesper. Dazu sorgte unser Hüttenorgler Roland mit seinem Akkordeon für tolle Stimmung. Es wurde viel gesungen, getanzt, gelacht und einige von uns haben sogar eine „musikalische Bobfahrt“ mitgemacht. Zwar etwas müde, jedoch gut gelaunt, sind wir dann gegen Mitternacht wieder in Neubulach angekommen.
Eine herrliche Wanderung, ein toller Abend – es hat einfach Spaß gemacht.

Eure Wanderführer Karin und Hans Jüngert

Sonntag, 5. März 2017

Hauptversammlung für das Wanderjahr 2016

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Bericht von Erwin Armbruster



Foto von Erwin Armbruster
Wolfgang Walker begeisterte seine Zuhörer
mit Episoden aus seiner langjährigen
Arbeit als
Radiomoderator.
Voller Gemeindesaal bei der Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins

Bis auf den letzten Platz war der Saal im evangelischen Gemeindehaus in Neubulach gefüllt. Kurzfristig mussten sogar noch Tische aufgestellt werden, um dem Ansturm an Mitgliedern und Gästen Herr zu werden. Stolz konnte die 1. Vorsitzende Sabine Hettich 106 Gäste willkommen heißen. Dies zeugt auch vom großen Interesse der Neubulacher Bevölkerung an ihrem Schwarzwaldverein. Neben den Ehrengästen um den Ehrenvorsitzenden Dr. Peter Wieland galt ein besonderer Gruß unserem prominenten Gast Herrn Wolfgang Walker und seiner Gattin. Über viele Jahrzehnte war er als Reporter, Redakteur und Moderator in Kultsendungen wie “Hörer fragen Hörer“ oder dem “Samstagsmagazin“ beim Süddeutschen Rundfunk zu hören.

Unter Top 2 blickte Sabine Hettich auf das Wanderjahr 2016 zurück. Vier neue Mitglieder konnten im letzten Jahr in der Ortsgruppe begrüßt werden, wodurch der Mitgliederstand derzeit bei 262 Mitgliedern liegt. Die 10-jährige Kim Armbruster hat mit ihrem Eintritt das Durchschnittsalter gesenkt und wer weiß, vielleicht wurde mit ihr auch wieder ein Grundstein zu einer Jugendgruppe gelegt.
Viele schöne und interessante Wanderungen konnten Dank dem Engagement von 33 Wanderführern und Organisatoren angeboten werden.

Dies waren:
- 19 Halbtageswanderungen
- Osterhasenwanderung für Familien mit rund 90
  Teilnehmern

- 8 Tageswanderungen sowie
- Eine mehrtägige Rad- und Wanderausfahrt
  bei Kaiserwetter ins Ostallgäu und das Lechtalgebiet.

Sage und schreibe 912 Teilnehmer waren im Jahr 2016 dabei. Betrachtet man die reinen Wandertage, so legten bei 29 Touren 885 Wanderer knappe 360 Kilometer zurück.
Mit einem Besuch im Modemuseum in Ludwigsburg und einer Operettenfahrt kam auch das Kulturprogramm nicht zu kurz.
Die hohen Teilnehmerzahlen sprechen für sich, dass wir ein ansprechendes und interessantes Programm hatten. Sabine Hettich bedankte sich bei den Organisatoren für ihren Einsatz bei den Veranstaltungen. "Solch eine Bereitschaft", so betonte sie, "sei heute nicht mehr selbstverständlich."
Außerdem boten wir den Neubulacher Kindern im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Neubulach eine Fahrt ins Naturtheater nach Reutlingen an. 51 Teilnehmer zeigten, dass auch mit diesem Angebot der richtige Weg eingeschlagen wurde. Im neuen Jahr ist deshalb wieder ein Besuch im Naturtheater zum Kindermusical „Die schöne und das Biest“ am 29. Juli geplant.

Was war noch?
- Die traditionelle Maihocketse an der Lochsäge.
- Mit der Gulaschkanone waren wir auf dem Herbstmarkt vertreten.
- im Oktober nahmen wir mit Handschuhen, Baum- und Rebscheren bewaffnet am Landschaftspflegetag in Gültlingen teil.

Auch für 2017 hat der Schwarzwaldverein wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Mit zwei  Halbtageswanderungen und dem Besuch der Landesaustellung “Die  Schwaben“ sind wir bereits erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Johannes Jüngert erstellte aus 1.700 Bildern von Vereinsmitgliedern einen sehr interessanten Bilderabend über das Wanderjahr 2016 auf Großleinwand zusammen.

Viele interessante Wanderungen haben wir noch vor uns:
- Wanderung im Neckartal
- Durbacher Weinpanorama mit dem Motto “Wandern und genießen“
- Naturschutzgebiet “Kugler Hang“ und vieles mehr
- für ganz Unermüdliche die sportlichen Wanderungen auf der Murgleiter
- mehrtägige Ausfahrten
- und mal ganz was anderes – eine Poesiewanderung durch das Zinsbachtal
- oder eine schwäbische Kehrwoche in Stuttgart
- und wieder eine Tagestour gemeinsam mit den Senioren ins Hegau.
- außerdem ein Konzert am 19. August an der Lochsäge mit “Fifty two“.

Auch die Senioren haben wieder ein großartiges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Dafür bedankte sich Sabine Hettich insbesondere bei den Seniorenleitern Herbert Rentschler und Emil Großmann für den langjährigen Einsatz, ohne die zahlreichen Wanderführer zu vergessen.
Der Kassenbericht von Klaus Hettich zeigte einen grundsoliden Kassenstand auf, so dass Bürgermeisterin Petra Schupp anschließend die Entlastung für die gesamte Vorstandschaft beantragen konnte.
Unter Top 6 – Ehrungen wurden geehrt:
Für 25 Jahre Mitgliedschaft:
Dietlinde Bittner
Stella Maier
Oliver Hettich,
alle aus Neubulach

Für 40 Jahre Mitgliedschaft:
Alwine Dürr aus Effringen
Erna Zeeb aus Neubulach

Für 60 Jahre Mitgliedschaft:
Dr. Hugdieter Wieland aus Epfenbach

Für besonders rege Teilnahmen an den Wanderungen wurden geehrt:
Mit dem bronzenen Wanderabzeichen für 30 Teilnahmen:
Waltraud Prokopp
Lydia und Georg Dürr
Hans Jüngert

Das silberne Wanderabzeichen für 60 Teilnahmen erhielten:
Harry Böhmig
Karin Ufer

Das goldene Wanderabzeichen für 100 Teilnahmen erhielten:
Gisela Majer
Erwin Armbruster

Das Wanderehrenzeichen in Silber für 150 Wanderungen erhielt unser zweiter Vorsitzender Manfred Glinka.

Unter Top 7 (Verschiedenes)
stellte Sabine Hettich den Zukunftsprozess 2030 des Hauptvereins vor. In 5 Regionalkonferenzen wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen darüber diskutiert, wie der Gesamtverein, aber auch die Ortsgruppen ihren Verein zukunftssicher und zukunftsweisend voranbringen können. Aus diesen Arbeitsgruppen wurden Delegierte gewählt, die sich in den nächsten Jahren nun bei regelmäßigen Treffen daran machen werden, das Gute zu erhalten, aber auch viele neue Ideen einfließen zu lassen, um den Schwarzwaldverein weiterhin attraktiv für Jung und Alt zu gestalten und weiter auszubauen.

Zum Abschluss berichtete Peter Grünauer über seine Kulturfahrt nach Thüringen und Manfred Glinka über die geplante 3-tägige Radausfahrt. Näheres dazu ist zu gegebener Zeit auf der Webseite des Vereins nachzulesen.

Manfred Glinka nahm dies zum Anlass, sich bei allen Mitarbeitern im Verein für das Geleistete im vergangenen Jahr zu bedanken. Ein besonderer Dank ging dabei an die 1. Vorsitzende Sabine Hettich.

An sie gewandt sagte er: „Schon nach deinem 2. Amtsjahr agierst Du routiniert, mit Weitsicht und Überzeugung und hast Dich bestens in das wahrlich nicht kleine Aufgabenfeld der Vereinsführung eingearbeitet. Nur wer diese Aufgabe schon einmal richtig ausgefüllt hat, weiß, welch großer Zeitaufwand, Ausdauer und manches Hintenanstehen persönlicher Termine und Interessen dieses Ehrenamt mit sich bringt. Wir wünschen Dir auch in Zukunft viel Freunde bei der Vereinsarbeit, viele nette Begegnungen und Gespräche bei deinen Besuchen unserer Jubilare. Mit Deinen Wanderfreunden viele gemeinsame Stunden on Tour, erfolgreiche Planungen  und Gestaltungen unserer Veranstaltungen und stets bestens motivierte Mithelfer und Ideengeber.“
Er dankte dabei ebenso wie zuvor schon Sabine Hettich den Helfern des  Gesangvereins Oberhaugtstett für die vorzügliche Bewirtung mit tollen Kuchen, Kaffee und verschiedenen kleinen Speisen und Getränken.

Umrahmt wurde der Nachmittag von zwei Auftritten unseres prominenten Gastes, dem früheren Radiomoderator Herrn Wolfgang Walker vom Süddeutschen Rundfunk. Er gab dabei auch einen Einblick in die soziale Kompetenz seiner Sendungen. Viele Hörer, die über ihre Probleme erzählten, wurden nach den Sendungen nicht alleine gelassen. Vielmehr haben Herr Walker und sein Team diese Menschen oft über Wochen und Monate begleitet und damit erfolgreich Beistand geleistet. Im Vordergrund seiner Ausführungen standen aber viele unterhaltsame und lustige Begegnungen und Begebenheiten. So konnten die Besucher immer wieder herzhaft lachen. Bei seinem zweiten Auftritt durfte er die Bühne nicht ohne eine Zugabe verlassen. Sicher wird der Verein versuchen, in nicht allzu ferner Zukunft nochmals einen Abend mit ihm zu gestalten und wer ihn an diesem Nachmittag hören konnte, wird sich schon heute darauf freuen. Mit stürmischen Beifall, einem Vesperkorb und Blumen für die Gattin wurde ihm für seinen Besuch unserer Hauptversammlung gedankt.



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